Wie geht Produktivität im Homeoffice

Zu Zeiten von Corona ein wichtiges Thema:

Wie geht Produktivität im Homeoffice

Durch die aktuellen Umstände sehen sich viele von uns, teilweise zum ersten Mal, vor der Situation, von zuhause arbeiten zu müssen. Hier merkt man schnell, wie herausfordernd es sein kann, trotz all der Ablenkungen zuhause produktiv und effizient zu sein. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt um volle Effizienz beim Homeoffice zu erzielen.

 

  1. Schafft euch Routinen!

Wichtig ist es, auch im Homeoffice dieselben Routinen zu verfolgen als an den Tagen, an denen ihr ins Büro geht.

Das heißt zum Beispiel:

  • Feste Aufstehzeiten – stellt euch am besten den Wecker auf die Uhrzeit, zu der ihr normalerweise auch aufsteht, natürlich abzüglich eures Arbeitsweges.
  • Fertig machen – Raus aus dem Pyjama und rein in Kleider, mit denen ihr das Haus verlassen könntet. Denn wer direkt aus dem Bett an den Computer hetzt, ist mental nicht gut auf den Arbeitstag vorbereitet.
  • Frühstückt – zuhause oder im Büro? Die Frage stellt sich im Homeoffice nicht, aber es ist dennoch wichtig ein vernünftiges Frühstück zu sich zu nehmen, damit ihr im Anschluss konzentriert und leistungsfähig in eure Aufgaben starten könnt.
  • Fixe Arbeitszeiten – genau wie im Büro solltet ihr euch an fixe Arbeitszeiten halten. Beginn und Ende des Arbeitstages genau definieren und natürlich auch einhalten.
  • Mittag – Wie verbringt ihr eure Mittagspause? Esst ihr im Büro oder nutzt ihr die Zeit um euch bei gutem Wetter mal die Beine zu vertreten? Egal wie, so solltet ihr es auch im Homeoffice handhaben. Nehmt euch die Zeit und macht ganz bewusst eure Mittagspause. Danach geht’s motiviert weiter!

 

  1. Schafft euch einen Arbeitsplatz!

Ebenso wichtig wie die Routinen ist es, einen festen Arbeitsplatz einzurichten. Da euer Zuhause nun auch euer Büro ist, ist es umso wichtiger, dass ihr Arbeit und Freizeit trotzdem zu trennen versucht.

Im besten Fall habt ihr einen separaten Raum mit einer Tür, die ihr im Zweifel schließen könnt.

Ansonsten tut es aber auch eine eigene Arbeitsecke, auf jeden Fall ein Bereich, in dem gearbeitet wird und zwar nur gearbeitet.

Ganz wichtig hierbei zu erwähnen: Couch und Bett zählen nicht! Hier ist die Arbeitshaltung einfach eine andere.

 

  1. Auch zuhause gut gekleidet!

Ein angemessenes Outfit wirkt leistungssteigernd, fördert das konzentrierte und fokussierte Arbeiten und bereit uns Mental darauf vor „Heute wird nicht gechillt!“. Ein Schlabberlook lässt uns oft eine andere Haltung einnehmen, genau wie das Arbeiten auf der Couch oder im Bett, und das wirkt sich negativ auf unsere Arbeitsweise aus. Es darf natürlich trotzdem mal eine Jogginghose sein, aber prinzipiell gilt: Lasst euch nicht gehen, macht euch soweit fertig, als würdet ihr das Haus verlassen wollen und fühlt euch gut!

 

  1. Ablenkungen vermeiden!

Schafft euch Bedingungen, in denen ihr körperlich und mental mehrere Stunden am Tag eurer Arbeit nachgehen könnt, in der ihr nicht gestört werdet und auch keinen anderen Reizen ausgesetzt seid.

 

  1. Was will ich heute erledigen?

Macht euch einen genauen Plan davon, was ihr heute erledigen wollt und versucht dies auch einzuhalten. Erstellt euch eine To-Do Liste, priorisiert eure Aufgaben und geht diese Schritt für Schritt und systematisch an.

Eine klar strukturierte Arbeitsweise erleichtert das erledigen von Aufgaben und man kann, durch abgehakte To-Do’s, ganz leicht seinen Erfolg messen.

„Don‘t be busy, be productive!“

 

  1. Gönnt euch bewusst Pausen!

Pausen sind wichtig. Im Büroalltag genauso wie im Homeoffice – um den Kopf einmal frei zu bekommen und neue Energie aufzuladen.

Gönnt euch einen Moment zum Durchschnaufen, steht auf und bewegt euch ein bisschen und esst ganz in Ruhe zu Mittag. Was ihr auch zuhause auf keinen Fall vergessen dürft: Durchlüften! Frische Luft ist ein perfekter Energielieferant.

Nach der wohlverdienten Pause steht dem effizienten Arbeiten also nichts mehr im Wege.