unimed Weihnachtsspende: Das Attat-Hospital in Äthiopien

Auch dieses Jahr hat sich unimed dazu entschieden, von Geschenken abzusehen und stattdessen im Namen all unserer Kunden für einen wohltätigen Zweck zu spenden.

2017 unterstützen wir ein ganz besonderes Projekt: Das Attat-Hospital in Äthiopien. Hier engagiert sich eine unserer Kolleginnen gemeinsam mit ihrer Schwester, die während ihres Medizinstudiums vor Ort bereits ihre Famulatur absolvierte.

Über ihre Zeit in Äthiopien sagt sie:
„In einer Situation, in denen es den Menschen an vielem mangelt, was uns hier in Deutschland als selbstverständlich erscheint, hat mich der selbstlose Einsatz der Menschen vor Ort nachhaltig begeistert. Vor allem die Krankenhausmitarbeiter, die 7 Tage die Woche für die Patienten da sind, leisten Unglaubliches. Die Dankbarkeit und Lebensfreude der Menschen, die in größter Not und Armut leben, ist beeindruckend.“

Das Attat-Hospital liegt knapp 170 km südwestlich von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba im Gurageland, einer der ärmsten Regionen Äthiopiens. Das Krankenhaus entstand aus einer ehemaligen Schule, wurde 1969 von den Missionsärztlichen Schwestern gegründet und wird noch heute von ihnen geleitet. Für die Region ist das Attat-Hospital nicht nur das einzige Krankenhaus, sondern bildet zudem einen sozialen und kulturellen Schwerpunkt. Das Einzugsgebiet des Attat-Hospitals ist für uns hierzulande unvorstellbar groß. Es umfasst rund eine Million Menschen. Nicht selten sind Patienten daher bis zu zwei Tagen zu Fuß unterwegs, um sich dort behandeln zu lassen. Es werden in Summe 65 Betten, sowie ein weiteres Haus für werdende Mütter mit Risikoschwangerschaften mit 44 Betten, vorgehalten. Obwohl nach ihren Möglichkeiten die Patienten eine Eigenbeteiligung leisten sollen und selbst für die Verpflegung aufkommen müssen, decken die Einnahmen lediglich ein Drittel der anfallenden Kosten der Klinik.

Ein Großteil der Leistungen im klinischen Alltag wird über Spenden finanziert. Diese ermöglichen es dem Attat-Hospital auch Patienten zu behandeln, die sich keine medizinische Versorgung leisten können (ein Krankenversicherungssystem gibt es in Äthiopien nicht). Die Unterstützung der wenigen vorhandenen Einrichtungen in Äthiopien erscheint vor dem Hintergrund der dramatischen Unterversorgung von enormer Bedeutung, um die spärliche Infrastruktur nachhaltig zu verbessern und auszubauen. Selbst kleine Spenden können vor Ort große Wirkung erzielen.

Im kommenden Jahr werden unsere Kollegin und ihre Schwester das Krankenhaus wieder besuchen, um notwendige Utensilien, wie bspw. ausrangierte OP-Kleidung und Abdecktücher aus Stoff dorthin zu bringen. Hieran beteiligen sich auch einige unserer Kunden, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.

Weitere Informationen rund um das Attat-Hospital finden Sie auf www.attat-hospital.de. Sollten auch Sie Geld- oder Sachmittel spenden wollen, um den Menschen in Äthiopien die Chance auf eine bessere medizinische Versorgung zu ermöglichen, finden Sie Angaben zum Spendenkonto auf: http://www.attat-hospital.de/Spendenkonto/Spendenkonto.htm

Sonstige Fragen zum Projekt können Sie via E-Mail gern persönlich an unsere Kollegin Julia Hoffmann richten (j.hoffmann@unimed.de).